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Die Zeit...и накрая (както винаги) плаща потребителя (на електричество)...
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проф. дървингов
04 Юли 2012 13:38
Мнения: 14,308
От: Bulgaria
...темата е предъвквана многократно тия дни, сега е време да злорадстваме - и държавата, по която се равняваме, има същите проблеми - в долната статия от актуалния брой на Die Zeit иде реч за ветропарк на 180 км вътре в морето, 80 перки, с мощност равна на тази на малък ТЕЦ, някакви си 400 мгвт, вече цяла година не може да се включи към преносната мрежа (местното ЕРП се дърпа нещо), пък перките поръчани, корабите също, работници, кредити ... и държавата се намесва, в покрепа на ВЕИ, сега да чакаме нашето правителство...
... и един интересен факт - немският закон за ВЕИ гарантира 19 евроцента квтч изкупна цена...за сведение на любопитните;

Am Ende zahlt der Stromkunde

Der Bau von Windparks auf hoher See soll endlich vorankommen. Doch die Vorschläge der Bundesregierung enthalten noch viel Konfliktpotenzial.
Offshore Windpark Baltic 1 in der Ostsee

Die Errichterschiffe sind geordert, die gigantischen Windräder auch. In wenigen Wochen will das Unternehmen Global Tech 1 mit dem Bau eines Windparks in der Nordsee beginnen. 80 Windräder mit einer Leistung von 400 Megawatt sollen sich rund 180 Kilometer nördlich von Bremerhaven drehen. Das entspricht, zumindest theoretisch, der Leistung eines kleinen Kohlekraftwerks.

Das Problem: Die Steckdose auf See, also der Netzanschluss, verzögert sich. Inzwischen ist der zuständige Netzbetreiber Tennet schon mehr als ein Jahr im Verzug – zum Ärger des Hamburger Unternehmens. Denn was ist, wenn der Windpark steht, aber keinen Strom ins Netz einspeisen kann?

Wer zahlt in einem solchen Fall den millionenschweren Ausfall? Schließlich garantiert das Erneuerbare-Energien-Gesetz für jede Kilowattstunde Offshore-Windstrom rund 19 Cent. Bislang ist völlig unklar, welche Haftungs- und Schadensersatzregelungen in solchen und anderen Fällen gelten.

Diese Unklarheit hat den Ausbau der Windkraft auf See seit Monaten blockiert. Denn welcher Investor gibt bereitwillig Geld, wenn er nicht weiß, mit welchen Summen er im Ernstfall haftet? Bestes Beispiel ist der japanische Mitsubishi-Konzern, der bislang seinen Einstieg beim Stromnetzbetreiber Tennet von der Klärung der Haftungsfrage abhängig macht.

Seit Dienstag ist die Frage nun geklärt. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CSU) und sein Kollege, Bundeswirtschaftsminister Philip Rösler (FDP), haben ein Papier vorgelegt, das nach der Sommerpause in einem Gesetz zur Beschleunigung des Offshore-Ausbaus münden soll. Es ist einmal mehr ein Versuch der Bundesregierung, den Ausbau der Offshore-Windenergie zu fördern. Erst vergangenes Jahr wurde ein milliardenschweres Kreditprogramm aufgelegt. Unter anderem dürfen die Netzbetreiber sich nun die Kosten von den Stromkunden teilweise über steigende Netzentgelte zurückholen. Zudem einigten sich die Minister darauf, in den kommenden Monaten einen Netzentwicklungsplan für Offshore-Wind aufzustellen.

Aufatmen in der Branche

In der Branche sorgt die Einigung für Erleichterung. Die Firmen hoffen auf den lang ersehnten Neustart und dass der Ausbau nun endlich vorankommt. "Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung", sagt eine Sprecherin des Windparks Global Tech 1. Netzbetreiber Tennet zeigt sich ebenfalls zufrieden und bezeichnete das Papier als "wesentliche Weichenstellung".

проф. дървингов
04 Юли 2012 14:01
Мнения: 14,308
От: Bulgaria
...и продължението на материала - и политиците са доволни...посочени са неустойките и пеналиите, които немската НЕК (в случая нещо като диспечери) ще плаща на инвеститора, ако връката между вятърния парк и мрежата се наруши ... обаче се дава право на местната ... служба да си "прибере" тези плащания чрез цената към крайните потребители;
...по-интересен е анонсът на немското правителство да състави и приеме план-график за координираното изграждане и пускане в експлоатация на ВЕИ с цел избягване на "логистични" проблеми...


Die Politik ist zufrieden

Auch die Politik ist zuversichtlich. Schließlich ist es das erste größere Energiewende-Projekt, das Rösler und Altmaier seit dem Amtsantritt des Umweltministers gemeinsam angegangen sind. "Mit der Haftungsregelung bieten wir Windparkinvestoren und Netzbetreibern die notwendige Sicherheit, die für den weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie benötigt wird", sagt Altmaier. Er hatte in den vergangenen Wochen immer wieder betont, eng mit Rösler zusammen arbeiten zu wollen.

Auch wenn Wirtschaft und Politik prinzipiell zufrieden sind, der Teufel steckt im Detail. Das zeigt exemplarisch die Regelung des Schadensersatzes. Klappt der Netzanschluss nicht oder ist die Stromleitung unterbrochen, weil etwa das Seekabel aufgrund eines Unfalls beschädigt wurde, dann muss der Netzbetreiber den Windparkbetreiber ab dem elften Tag entschädigen. Allerdings muss er nicht die komplette Summe der entgangenen EEG-Vergütung zahlen, sondern nur 90 Prozent.

Rechnet man noch andere Sonderregelungen hinzu, dann kann sich die Zahl der Tage, an denen sein Windpark keinen Strom liefert, obwohl er keine Schuld am Ausfall trägt, schnell auf etwa 28 Tage im Jahr summieren. "Die Frage, für wie viele Tage der Windparkbetreiber selbst Ausfälle tragen muss und in welcher Höhe er entschädigt wird, ist nicht trivial", sagt Thorsten Falk von der Stiftung. "Das ist auch entscheidend für Banken und ihr finanzielles Engagement."

Die Windparkbetreiber fühlen sich daher im Vergleich zu den Netzbetreibern – und das ist in diesem Fall vor allem der niederländische Konzern Tennet – über Gebühr belastet. Tennet kann sich die Schadensersatzzahlungen über die Netzentgelte von den Stromkunden zurückholen. Und sich zudem gegen die Ausfälle versichern. "Die Offshore-Windpark-Betreiber müssen ohne Verschulden einen Teil des Schadens tragen, der Netzbetreiber jedoch muss nur bei grober Fahrlässigkeit einen Teil der Kosten bezahlen", sagt die Sprecherin von Global Tech. "Hier muss das Gesetz zu mehr Gerechtigkeit beitragen."

Zeitplan für Offshore-Stromnetz

Für Zoff wird sicherlich auch noch die Entwicklung des Offshore-Netzplans führen. Die Idee dazu bezeichnen Rösler und Altmaier gar als Systemwechsel. Bislang planen und bauen Windpark-Betreiber und Stromnetzbetreiber relativ unkoordiniert nebeneinander her. Synergien durch gemeinsame Anschlüsse werden kaum realisiert. Zwar gibt es Umspannwerke auf See, die mehrere Windparks anschließen. Aber bislang sind diese Projekte kaum untereinander koordiniert.

Rösler und Altmaier wollen das ändern. Zusammen mit der Bundesnetzagentur soll ein Zeitplan erstellt werden, der zentral festlegt, wann und an welchem Ort eine Stromsteckdose auf See fertig sein muss und welche Windparks daran angeschlossen werden.

Dass dies für Gerangel sorgen wird, ist klar. "Es wird sicherlich nicht einfach, die Reihenfolge zu bestimmen, nach der die einzelnen Windparkcluster zukünftig ans Netz angeschlossen werden können", sagt Falk. Da kann es auch sein, dass ein Betreiber einige Monate warten muss, weil es vielleicht technisch oder logistisch Sinn macht, dass erst ein anderer Windpark den Zuschlag erhält. "Am Ende wird man die Reihenfolge auf der Grundlage des Netzplans politisch diskutieren und auch entscheiden müssen", sagt Falk. Das klingt schon jetzt nach weiteren Verzögerungen.
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